Murder she baked.

fluke-joanne-chocolate-chip-cookie-murderWas braucht man mehr für einen gemütlichen Abend zuhause, als ein gutes Buch und ein paar noch bessere Kekse? Genau, höchstens noch mehr Kekse. Die Menge richtet sich selbstverständlich stets nach der Länge des jeweiligen Buches. Bei dreihundert Seiten oder mehr kann es schon passieren, dass man sein Lesevergnügen unterbrechen muss, um mal eben schnell im Supermarkt oder zu späterer Stunde an der Tankstelle für Nachschub zu sorgen. Da schafft Joanne Fluke mit ihrer Krimireihe rund um Protagonistin Hannah Swensen Abhilfe. Sie liefert die Rezepte für die Kekse, die in ihren Romanen verspeist werden, nämlich gleich mit. Und weil die süßen Backwaren eine so wichtige Rolle spielen, dürfen ein paar von ihnen auch gleich im Titel mitmischen. Den Anfang macht ein Klassiker, der Chocolate Chip Cookie, im gleichnamigen Mordfall. In „Chocolate Chip Cookie Murder“ wird die junge Bäckerin und Besitzern des „Cookie Jar“ Hannah Swensen mehr oder weniger unfreiwillig in einen Mord verwickelt und setzt alles daran, diesen aufzuklären – mit einer großen Portion Scharfsinn, einer gehörigen Dosis Humor und jeder Menge frisch gebackener Kekse im Gepäck. Eigentlich reicht schon eine Prise Phantasie, um sich in die sympathischen Charaktere hineinzuversetzen, aber es kann auch nicht schaden, beim Lesen an denselben Pecan Chews zu knabbern, über denen auch gerade der stellvertretende Sheriff aus der Geschichte grübelt. Wer humorvolle Krimis und selbstgebackene Cookies mag, der wird sich an der mittlerweile sechzehnteiligen englischen Serie kaum satt lesen können. Gut so, denn die enthaltenen Rezepte sind viel zu lecker, um in irgendeinem Bücherregal zu verstauben.

 

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