Disco Bowling in der Küche.

Bild: Jeff Golden © Flickr

Ich weiß nicht, ob es am Bowlingabend mit meinen Arbeitskollegen liegt und an den vielen hübsch polierten Kugeln in allen Farben, die das Obst- und Gemüseregal hergibt, aber seit einigen Tagen geht es in meinem Kopf richtig rund. Wäre ich Künstler, würden meine Bilder derzeit ausschließlich Kugeln, Kreise und Punkte zieren. Da ich aber nicht sonderlich gut darin bin, meine Ideen mit dem Pinsel aufs Papier zu bringen, stelle ich mich lieber in die Küche und zaubere sie – in der Hoffnung, sie so aus meinem Kopf zu kriegen – in einen Topf. Will man etwas Rundes kochen, muss man sich zum Glück nicht lange das Köfpchen zerkugeln. Da kommt eigentlich nur eines in Frage: Knödel. Damit wiederum kommt auf einmal eine ganze Menge in Frage: Semmelknödel, Germknödel, Kartoffelknödel, Spinatknödel, Topfenknödel und so knödel und so knödel. Jetzt könnte man sich natürlich kurzerhand für sein Lieblingsrund entscheiden und alles so wie immer machen – quasi eine ruhige Kugel schieben. Aber wer will schon Kegeln, wenn er auch Disco Bowlen kann? Da kommt mir der Kochwettbewerb, den Effilee und Aiya ausgeschrieben haben, gerade recht. Neue Knödel braucht die Welt! Und die dreht sich beim Wettbewerb nunmal um die edle Zutat Matcha – ein besonders feines Grünteepulver. Es darf also ruhig ein wenig exotisch werden. Und natürlich neu, neu, neu! Marillen-, Erdbeer- oder Zwetschgenknödel kann seit der Iglo-Übernahme des Tiefkühlregals sowieso keiner mehr sehen. Meine knödelgewordene Vision: Matcha-Topfenknödel mit Litschifülle und Kokosbrösel. Keine Ahnung, was der Wettbewerb bringt, beim Verkosten kam uns jedenfalls nur eines in den Sinn: STRIKE!

 

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  • Oh ja, das kenn ich. Deshalb greif ich bei Litschis ab und zu wirklich lieber zur Dose, was bei Ananas und Co sonst nicht in Frage kommt.
    Die Knödel waren wirklich lecker und sind überraschender Weise auch gleich beim ersten Versuch geglückt 😉

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